
Diese skurrile Szene hat sich tatsächlich genau so abgespielt: beim Dreh zum Musikvideo des Liedes «AHOY», dem offiziellen Song des diesjährigen Pfadi Folk Fests (PFF).
Für das PFF 2026 in Affoltern am Albis bekam das Rondorchester (mehr dazu in der SARASANI Ausgabe Nr. 65) den Auftrag, einen eigenen Song zu schreiben. Die Vorgabe: PFF-Vibes, ein catchy Refrain und ein Lied, das nach Sommer und Pfadi klingt. Am meisten gefeilt wurde an einer eingängigen Melodie mit Ohrwurm-Potenzial – bis spät in die Nacht hinein wurde am perfekten Sound gearbeitet.
Auch beim Dialekt wurde experimentiert. Die beiden Stimmen des Rondorchesters, Raymond Wiedmer / Tristan und Ines Roth / Haribo, sprechen eigentlich Berner- und Nidwaldnerdialekt. Für den Song «AHOY» ging es deshalb Richtung Zürich – passend zum PFF 2026 in Affoltern am Albis. Mit etwas Übung entstand ein Mix, der irgendwo zwischen Züridütsch und «me verstahts überall» liegt.
Die Vision fürs Musikvideo war dagegen schon früh klar: Ozelot im See. Mit Posaune. Das Videoteam rund um Maurizio Biffi / Hathi rückte mit professionellem Equipment an: Zwischen grossen Kameras und Lichtequipment fühlte sich das Set zeitweise wie ein richtiger Filmdreh an. Gleichzeitig blieb alles andere pfadimässig improvisiert: Noch vor dem Dreh zog ein Teil des Teams durch den Wald auf der Suche nach einem perfekten Stock, der als Fahnenmast dienen konnte – gerade, stabil genug und natürlich möglichst «filmreif».
«Der Dreh war eine richtige Pfadi-Aktion: Alle packten mit an und genau deshalb wurde es so toll. Niemand wusste, wie das Resultat genau aussehen würde, aber alle waren motiviert dabei. Wenn alle an einem Strang ziehen, kommt dann so etwas Cooles raus», so Rondorchester-Mitglied und Co-Leiterin des PFF-Kommunikationressorts Lisa Strebel / Boccia.




Mehr Infos zum PFF 2026
«AHOY» – das ist das Motto des Pfadi Folk Fest (PFF) 2026, welches vom 26. bis 30. August in Affoltern am Albis (ZH) stattfindet. Die Stadt in der Nähe des Zürichsee verwandelt sich an diesem Wochenende in eine fiktive Hafenwelt mit Konzerten, Ateliers und viel Pfadi-Feeling. Organisiert wird das PFF von rund 85 jungen Ehrenamtlichen aus der Pfadi.



