Nach 14 Jahren organisierte die Pfadi St. Gallen-Appenzell wieder ein Kantonallager (KaLa) und errichtete eine Zeltstadt für rund 2500 Pfadis.
Das Motto Tatzä führte in eine Welt sprechender Bären voller magischer Geschichten und unvergesslichen Abenteuern. Sechs Bären gaben den sechs «Nachbärschaften» ihre Farben, doch zum Leben erweckten die Teilnehmenden die Welt selbst. Das Tatzä-Team schrieb kein Drehbuch, es baute eine Welt. Gestaltet hat sie jede Abteilung selbst.
Im Tüftelzelt entstand eine Carrerabahn, im Funkzelt reichte die Verbindung bis nach Australien. Auf dem «Abärteuerplatz» standen Hüpfburgen, auf dem Dorfplatz wurde der Turm bestiegen und Briefe nach Hause geschickt. Dazu Judo, Flossbau, Kanu, Escape Room und noch vieles mehr.
Viele heutige Rover erlebten 2012 als Wolf ihr erstes KaLa und diesen Sommer lag es an ihnen, den Jüngeren dieselben Erlebnisse zu bieten. 400 Helfende in den Bau- und Lagerwochen und dazu 100 Teammitglieder, die über zwei Jahre Vorarbeit leisteten. Die Spannweite vom Wolf bis zum Silver Scout war die Mission: Das Tatzä als Ort, der Menschen zusammenbringt und Erinnerungen fürs Leben mitgibt. Die Zelte sind weg. Die Geschichten bleiben und werden noch lange weitererzählt.








